Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert seit zehn Jahren Menschen, Unternehmen und Institutionen, die sich diesen Herausforderungen besonders erfolgreich stellen. Mit dem Rückenwind des Megathemas, an dem niemand vorbeikommt, hat sich der Preis zur größten Auszeichnung seiner Art in Europa entwickelt.

Und wächst immer weiter: Jedes Jahr bewerben sich 800 Unternehmen, Start-ups, Städte, Forschungseinrichtungen und Architekten. Unsere wichtigsten Beobachtungen: Nachhaltigkeit ist das Feld der kleinen Schritte und der unendlich vielen Akteure. Niemand kann allein erfolgreich sein. Nicht allein die Konzerne – sie brauchen die zahllosen kleinen Unternehmen und Partner, die mit ihnen in den Wertschöpfungsketten verbunden sind.

Nicht allein die Politik – sie braucht die Wähler, die eine zukunftsfähige Politik wollen, unterstützen und auch bezahlen. Auch nicht allein die Millionen Käufer, Kunden, Nachfrager, Klienten mit ihren Entscheidungen für oder gegen eine Marke, einen Lieferanten oder einen Geschäftspartner.

Was vor zehn Jahren einem Unternehmen den Sieg beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis bescherte, ist heute nicht mehr ausreichend. Nachhaltigkeit bahnte sich ihren Weg von der Erfüllung von Standards über Maßnahmen in Gebäuden, Fahrzeugen und Büroausstattung in das Kerngeschäft hinein: Produktion, Produkte, Logistik veränderten sich.

Jetzt kommt es auf den Beitrag zum Wandel an und auf die Unterstützung einer umfassenden Transformation hin zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften. Für uns alle gilt: Vermehren wir unser Wissen über die ökologischen und sozialen Zusammenhänge, in denen wir einkaufen, reisen, wohnen und arbeiten. Und nutzen wir es, um die Welt mit unseren Möglichkeiten zum Positiven zu verändern. 

Stefan Schulze-Hausmann
Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises