Die Hauptgründe: Übergewicht, Bewegungsmangel und massiver Stress im Job oder im Privatleben.

Über Begriffe wie „Impotenz“ oder „Potenzstörung“ wird an Stammtischen gelacht. Für die Betroffenen selbst ist dieses Thema jedoch ein Tabu. Da sich viele Männer durch die Erkrankung ihrer Männlichkeit beraubt fühlen. Immerhin leiden gut 35 Prozent der deutschen Männer unter der erektilen Dysfunktion, also unter der Unfähigkeit, eine Erektion zustande zu bekommen, die den Geschlechtsverkehr mit dem Partner möglich macht.

Mann, lass dich nicht hängen

Zeit, dies zu ändern. Denn ein Tabuthema sollte es nicht sein. Wenn man(n) nicht darüber spricht, kann ihm auch nicht geholfen werden. Ursachen für die erektile Dysfunktion gibt es viele. Angefangen beim Mangel des Sexualhormons Testosteron über Gefäßerkrankungen bis zu Diabetes und Übergewicht – jeder Mann jeden Alters kann davon betroffen sein. Doch keiner muss mit der Potenzstörung leben.

Errektionsstörungen behandeln

Die erektile Dysfunktion ist behandelbar: Entweder über Medikamente oder über alternative Methoden, bei denen versucht wird, die Ursache zu behandeln. Oft kann man schon mit sehr einfachen Mitteln die Potenz wiederherstellen. Wenden Sie sich an einen Urologen oder Männerarzt und sprechen Sie über Ihr Problem – auch mit Ihrem Partner. Tabuisieren Sie Ihr Problem nicht.

Beckenbodentraining für Männer

Urologen raten zum Beckenbodentraining, um untendrum fitter zu werden und auch mit 85 Jahren noch eine gute Potenz haben. Die klassischste und einfachste Übung für ein Potenztraining ist im Grunde genommen, dass der Mann seinen Penis in Ruhe so drei- bis viermal wippen lässt. Man sollte die Übung drei- bis viermal täglich machen und das fünfmal wiederholen.