Sie durchdringt den Alltag inzwischen vollständig und wirkt dabei häufig disruptiv. Wie sehr dieser Prozess an den Fundamenten des Bewährten rüttelt, zeigt der unverkennbare Wandel der Arbeitswelt. Kaum ein Lebensbereich wird sich so tiefgreifend, folgenreich und nachhaltig reformieren wie unsere Art zu arbeiten.

Über Jahrzehnte gelebte, etablierte, in vielerlei Hinsicht auch erfolgreiche Arbeitsmodelle und Führungsmethoden sind plötzlich nicht mehr alltagstauglich und das Wertesystem ordnet sich komplett neu.

Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit sind längst nicht mehr die Argumente, mit denen Arbeitgeber im Rennen um die besten Fachkräfte punkten können. Individualität und Flexibilität – die sogenannte Work-Life-Integration – werden zunehmend höher bewertet und entwickeln sich zu entscheidenden Faktoren.

Matthias Wahl

Es ist jetzt an der Zeit, die Arbeitsmodelle der Zukunft zu kreieren und zu implementieren, um sich im Rennen um die besten Köpfe zu behaupten.

Unternehmen können hier aber durchaus von Anfängern lernen: Während solch ein Kulturwandel etablierte Player vor große Herausforderungen stellt, beginnen Start-ups ohne Vorbelastungen auf der grünen Wiese.

Statt gelebte Prozesse umzudenken, beginnen sie mit der Entwicklung ihrer Strategie bei null und bauen Strukturen von Grund auf neu. Hier entstehen zahlreiche unterschiedliche Ansätze und Modelle, die auch außerhalb von Start-ups bei Mittelständlern oder Konzernen funktionieren können.

Aber auch Arbeitnehmer werden sich verstärkt mit neuen Anforderungen auseinandersetzen müssen: Der digitale Wandel wird das Spektrum der Berufsbilder in den nächsten Jahren stärker verändern als jemals zuvor.

Zahlreiche neue Berufe werden hinzukommen, andere fallen weg. Eines zeichnet sich schon jetzt ab: Die Berufsbilder der Zukunft erfordern im Schnitt ein höheres Bildungsniveau. Unsere gesamte Gesellschaft muss sich jetzt auf völlig neue Rahmenbedingungen einstellen.

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