In den Unternehmen nimmt die Motivation der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein, entsprechende Maßnahmen der Personalabteilungen erschließen zunehmend Felder. Firmenwagen, die lange Zeit den Spitzenkräften vorbehalten waren, gehören heute für immer mehr Arbeitnehmer zum festen Bestandteil ihres Vertrags.

Begehrt bei Arbeitnehmern

Autos haben einen gesellschaftlich hohen Stellenwert. Laut einer aktuellen Befragung von McKinsey sind circa 80 Prozent der Arbeitnehmer davon überzeugt, dass ihnen ein Auto im Vergleich zu anderen Luxusgütern auch in Zukunft große Wertschätzung bringt.

In vielen Köpfen gilt das Privileg des luxuriösen Firmenwagens noch immer vorrangig für Vorstände, Geschäftsführung und Management. So strahlt das Image eines teuren Firmenwagens auf seinen Nutzer ab, selbst wenn der auf einer der unteren Stufen der Karriereleiter steht.

Attraktiv für Arbeitgeber

Auch für Arbeitgeber sind Firmenfahrzeuge als Form der Vergütung attraktiv. Anders als bei einer Gehaltserhöhung führt die Übergabe eines Firmenwagens an einen Mitarbeiter nicht zur Anhebung der Personalkosten, im Gegenteil können Kosten für Anschaffung und Unterhalt des Fahrzeugs als Betriebsausgaben geltend gemacht und gespart werden.

Wie groß der steuerliche Vorteil insgesamt ist, hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel von der Einkommenshöhe, vom Fahrzeugtyp und auch vom Verhältnis von privaten und dienstlichen Fahrten.

Individualisierung stark gefragt

Ein neues und sehr gefragtes Modell zur starken Bindung der Mitarbeiter an ein Unternehmen ist, ihnen selbst die Wahl zu lassen, welches Fahrzeug und mit welcher Ausstattung sie gerne fahren möchten. Innerhalb einer vorgegeben Klasse können Arbeitnehmer ihre Wünsche frei äußern und ihr Fahrzeug individualisieren, was sehr gern und umfangreich genutzt wird.

Bis zu 40 Einzelangebote muss eine Leasinggesellschaft pro Mitarbeiter erstellen, bis dieser sein Wunschfahrzeug auf dem Unternehmensparkplatz stehen hat. Übersteigen die Wünsche eines Mitarbeiters den vorgegebenen Rahmen ist oft eine Eigenbeteiligung des Arbeitnehmers möglich, die mit dem Lohn verrechnet werden kann oder zugezahlt wird.

Feste Kosten einplanen

Auch wenn sich Steuern und Personalkosten sparen lassen - insgesamt sollte der Kostenpunkt von den Unternehmen gut kalkuliert und geplant werden. Etwa ein Prozent vom Listenpreis wird monatlich versteuert, hinzu kommen 0,03 Prozent Kosten für die Nutzung des Fahrzeuges zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, je gefahrenem Kilometer.

Dabei gilt folgende Faustregel: Je mehr ein Firmenwagen privat genutzt wird, desto günstiger wirkt sich die Gehaltsumwandlung für den Mitarbeiter aus, da die Versteuerung pauschal und unabhängig von den gefahrenen Kilometern erfolgt.

Auch muss der Arbeitnehmer die finanziellen Aufwendungen für Anschaffung und Unterhalt des Fahrzeuges nicht mehr selbst bestreiten, denn die Kosten für Inspektion, Reparatur, Reifen, Steuern und Versicherung trägt der Arbeitgeber.

Idealer Partner: Full-Service Anbieter

Full-Service Angebote bieten dem Arbeitgeber eine schlanke, automatisierte Abwicklung und Organisation des firmeneigenen Fuhrparks – eine unverzichtbare Voraussetzung, dass der Verwaltungsaufwand für eine firmeneigene Flotte für das Unternehmen leicht handzuhaben ist.

Hier sorgen professionelle Anbieter mit einer entsprechend großen Zahl an gut ausgebildeten Fuhrparkmanagern dafür, dass auch ein wachsender oder sich verändernder Fuhrpark reibungslos organsiert und stets gut ausgelastet ist.

Insgesamt ist hier ein Trend zur Internetabwicklung zu beobachten; auf Online-Plattformen werden Rahmenbedingungen wie Marke, Modell, Leasingvertragslaufzeit und Raten erfasst und können gut gesteuert werden; selbst bei dezentral organsierten Standorten.

Auch die Fahrzeug- und Rechnungsverwaltung des Fuhrparks sowie das Fuhrparkcontrolling sollte von einem Full-Service-Anbieter übernommen werden.